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Produktion Zinkdruckguß


Zinkdruckgussverfahren:

Das Besondere am Druckgussverfahren ist, dass mit einer Dauerform gearbeitet wird. Dadurch fällt bei einer Serie gleicher Bauteile die Formherstellung nur einmal an. Beim Zinkdruckguss wird die flüssige Schmelze einer Zink-Legierung (so genannte Zamak-Legierungen) unter hohem Druck und extrem schnell in eine Druckgussform gedrückt. Dieser Vorgang geschieht in Abhängigkeit der geforderten Oberflächenqualität und Wanddicke innerhalb von ca. 10 bis 20 Millisekunden. Dabei werden Gussteile von hoher Präzision, Härte und Festigkeit erzeugt.  Die erreichbaren Toleranzen liegen bei ± 0,05 bis ± 0,15 mm, so dass auch von einem Genau- oder auch Fertigguss gesprochen wird.

Wegen des verhältnismäßig niedrigen Schmelzpunktes und eines besonders engen Erstarrungsintervalls der Zinklegierungen können beim Zinkdruckguss besonders enge Toleranzen und anspruchsvolle Oberflächen erzeugt werden. Auf diese Weise ist die Fertigung großer Stückzahlen aus einer Form möglich. Die Stückzahlen können über 10.000 Stück/h bei Kleinteilen betragen. Die Formhaltbarkeit liegt bei 2 Mio. Schuss.


Warmkammerverfahren:

Die Druckgießmaschinen mit warmer Befüllkammer enthalten als Besonderheit unmittelbar in der Schmelze, die in einem Tiegel warmgehalten wird, eine Konstruktion, die den Ofen mit der Druckgießform verbindet. Die Druckgussmaschine und der Warmhalteofen bilden eine Einheit. Das Gießaggregat befindet sich auch in der Schmelze. Dadurch wird ein Vergießen von Werkstoffen auf Aluminium- oder Kupferbasis unmöglich, denn bei den höheren Temperaturen von mindestens 700 °C besteht eine Gefahr der Zerstörung der metallischen blanken Dauerformen durch die unkontrollierbare Diffusion.

Dieses Verfahren ist in der Industrie voll automatisierbar und dadurch entstehen schnelle Taktzeiten von drei bis vier Sekunden. Bei solchen Maschinen wird das flüssige Metall durch den sich aufwärts bewegenden Presskolben eingesogen. Bei der abwärts gerichteten Bewegung wird die Einlassöffnung verschlossen und das flüssige Metall in die Druckgießform gedrückt. Die Druckgießmaschinen besitzen eine hohe Wärmeabfuhrgeschwindigkeit. Dadurch wird das Gefüge des Gussteils sehr feinkörnig und unmittelbar unter der Randschale der Teile sehr dicht.

 

"(Quelle: Wikipedia)"

 

 
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